Das Sterben der Geburtshilfe in NRW

Die Akte NRW – Das Sterben der Geburtshilfe in Nordrhein-Westfalen. Mit interaktiver Karte aller Geburtshilfeeinrichtungen in NRW! Veröffentlicht wird die aktuelle Analyse gemeinsam mit dem Elternprotest Düsseldof.

„Nicht das Argument der sinkenden Geburtenzahlen sei ausschlaggebend für die Schließungen, sondern die Streichung der Geburtshilfe aus der Grundversorgung. Damit entfällt die garantierte Erreichbarkeit eines Kreißsaals innerhalb von 20 Kilometern. Gebärenden Frauen werden damit bewusst lange Anreisewege zugemutet und in letzter Konsequenz auch die Risiken für Mutter und Kind, die sich daraus ergeben. Setzt sich die derzeitige Entwicklung fort, müssen sich Eltern langfristig wohl auf eine Anfahrtszeit von bis zu 60 Pkw-Minuten einstellen – dies ist die festgelegte Maximalentfernung zum nächsten Perinatalzentrum.“

„Vor dem Hintergrund, dass noch mehr Frauen pro Klinik betreut werden müssen, weil es keine Alternativen mehr gibt und die Versorgung durch einen Hebammen- und Ärztemangel nicht sichergestellt werden kann, steuert die Geburtshilfe in eine Sackgasse. Zum Glück wird diese achtspurig ausgebaut.“

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